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Auf dieser Seite erfährst Du wie der Interkommunale Mobilitätsplan für  Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg entsteht. Ziel ist es, den Verkehr in der Region zu verbessern.

Du kannst dich informieren und mit Deinen Ideen an der Planung beteiligen.

Herzlich Willkommen auf der Projektseite des Interkommunalen Mobilitätsplans

Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg 

Auf dieser Seite findest Du Informationen zur Erarbeitung des Interkommunalen Mobilitätsplans und zum aktuellen Stand des Projekts.

Die Stadt Limburg hat 2025 gemeinsam mit den Kommunen Beselich, Brechen, Elz, Hadamar und Hünfelden den Förderbescheid des Landes Hessen zur Erstellung eines nachhaltigen und integrierten Mobilitätsplans (SUMP) für die Region erhalten. SUMP ist eine Abkürzung für den englischen Begriff „Sustainable Urban Mobility Plan“ und wird im deutschsprachigen Raum als „nachhaltiger Mobilitätsplan“ übersetzt.

Mithilfe von SUMPs werden Leitbilder und Ziele für nachhaltige Mobilität sowie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt. Wesentliches Merkmal der nachhaltigen Mobilitätspläne ist die Einbindung von Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung. Zudem werden bereits bestehende Planungsdokumente mit einbezogen.

Die Aufstellung und Umsetzung eines nachhaltigen Mobilitätsplans ist ein kontinuierlicher Prozess, der sich in vier Phasen einteilen lässt. Zu diesen zählen die Vorbereitung und Analyse, die Strategieentwicklung und Zielsetzung, die Ausarbeitung des Plans mit seinen Maßnahmen sowie die Planumsetzung inklusive des Monitorings. Jede dieser Phasen besteht wiederum aus drei Schritten.

Das Ergebnis ist ein strategischer Plan mit Maßnahmen, welcher auf Planungspraktiken der Verkehrsentwicklungsplanung aufbaut. Er berücksichtigt insbesondere die Integrations-, Beteiligungs- und Evaluierungsprinzipien, welche Deine gegenwärtigen und künftigen Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen. Er soll dabei helfen, die Lebensqualität in Stadt und Umland zu verbessern und alle Verkehrsmittel integriert zu betrachten.

Übersicht der Phasen eines Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP)

Der Mobilitätsplan befasst sich unter anderem mit folgenden Themen:

  • Verkehrssicherheit
  • Fuß- und Radverkehr
  • Bus und Bahn (ÖPNV)
  • On-Demand-Verkehre
  • Sharing-Angebote
  • Autoverkehr und Parken
  • Verkehrsmittelübergreifende Wege
  • Verbindungen zwischen den Stadt- und Ortsteilen
  • Barrierefreiheit
  • emissionsarme Mobilität und E-Mobilität
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Schaubild zur nachhaltigen Mobilitätsplanung mit Fahrradverkehr, Sharing-Angeboten und Begrünung

© Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen

Aktueller Stand

In der ersten Phase wird die Grundlage für die zukünftige Mobilitätsentwicklung geschaffen. Hierzu erfolgt derzeit eine umfassende Analyse der aktuellen Verkehrssituation in den Kommunen Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg. Es werden bestehende Planungen sowie weitere relevante Aspekte wie zum Beispiel Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Pendlerbeziehungen ausgewertet.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Phase ist zudem die frühzeitige aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. In einer Online-Befragung hast Du die Möglichkeit, Deine Erfahrungen sowie Hinweise auf bestehende Problemstellen in der Mobilität mitzuteilen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Bearbeitung des Mobilitätsplans mit ein.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner und alle Personen, die sich regelmäßig in den teilnehmenden Kommunen aufhalten, sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und den interkommunalen Mobilitätsplan mitzugestalten.

Ihre Meinung zur Mobilität in unserer Region ist gefragt

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Sie haben einen Brief mit einem persönlichen Zugangsschlüssel erhalten?

Dann können Sie hier an der Umfrage zum Interkommunalen Mobilitätsplan für Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg teilnehmen.

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Sie haben von der Bürgerbefragung gehört und möchten teilnehmen?

Dann können Sie hier an der offenen Bürgerbefragung zum Interkommunalen Mobilitätsplan für Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg teilnehmen.

Zeitplan

Zeitplan für die Umsetzung mit Zwischenzielen und weiteren Planungsschritten

Förderung

Der Interkommunale Mobilitätsplan wird durch das hessische Programm „Förderung nachhaltiger integrierter Mobilitätspläne“ gefördert. Der Förderzeitraum umfasst zwei Jahre. Für die Erstellung des Mobilitätsplans wurde Frau Laura Mette als Projektleitung eingestellt.

Für Rückfragen und Anmerkungen stehe ich gerne zur Verfügung:

Laura Mette M.Sc.

Projektleitung Interkommunaler Mobilitätsplan

© Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen

Schaubild eines Bahnhofs mit Park-and-Ride-Angebot und Begrünung

© Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen

Bürgerbeteiligung

Der Interkommunale Mobilitätsplan beinhaltet eine umfassende Betrachtung aller Fortbewegungsmittel – Öffentliche Verkehrsmittel, Fußverkehr, PKW, Fahrrad, Motorrad, Lkw und Sharing-Angebote. Es werden verkehrsträger- und verkehrsmittelübergreifend ökologische, ökonomische sowie soziale Aspekte betrachtet.

Gute Mobilität entsteht, wenn viele Menschen mitreden und gestalten. Deine Beteiligung nimmt im gesamten Prozess eine zentrale Rolle ein. Deine Erfahrungen, Wünsche und Ideen helfen mit, unsere Region weiterzuentwickeln.

Dabei spielt eine große Rolle, wie Du Dich in Deinem Alltag fortbewegst und was Du benötigst, um mit allen Verkehrsmitteln sicher, komfortabel und angenehm unterwegs sein zu können.

Um ein breites Spektrum an Sichtweisen und Bedarfen hinsichtlich der Mobilität in unserer Region mit einzubeziehen, sind bis zur Fertigstellung des Interkommunalen Mobilitätsplans im Juni 2028 verschiedene analoge und digitale Beteiligungsmöglichkeiten geplant, in die sich alle Interessierten einbringen können.

FAQ

Welche Kommunen sind beteiligt?

Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg.

Warum wird ein Interkommunaler Mobilitätsplan erstellt?

Der Interkommunale Mobilitätsplan ist ein Plan für die Zukunft. Er hilft Politik und Verwaltung dabei, gute Entscheidungen für die Mobilität in unserer Region zu treffen.

Menschen bewegen sich jeden Tag über die Grenzen ihrer Wohnorte hinaus – zum Beispiel zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Deshalb endet Mobilität nicht an den Gemeindegrenzen. Die beteiligten Städte und Gemeinden planen aus diesem Grund gemeinsam.

Diese Zusammenarbeit hat viele Vorteile. Die Kommunen können ihr Wissen teilen, ihre Kräfte bündeln und Projekte gemeinsam umsetzen. So können Kosten gesenkt und Lösungen schneller und besser entwickelt werden. Ein gemeinsamer Mobilitätsplan hilft außerdem, alle Verkehrsmittel gut miteinander zu verbinden. Dazu gehören zum Beispiel das Auto, Bus und Bahn, das Fahrrad und der Fußverkehr. So entstehen Angebote, die in der ganzen Region gut zusammenpassen und aufeinander abgestimmt sind.

Wenn jede Gemeinde nur für sich plant, entstehen oft einzelne Lösungen (Insellösungen), die nicht gut miteinander verbunden sind. Das kann dazu führen, dass Wege umständlich werden oder Anschlüsse fehlen. Ein Busangebot kann zum Beispiel gut ausgebaut sein, verliert aber an Nutzen, wenn es keine passende Verbindung in die Nachbargemeinde oder einzelne Ortsteile gibt. Die gemeinsame Planung sorgt dafür, dass Verkehrsangebote über Gemeindegrenzen hinweg aufeinander abgestimmt werden. So entsteht ein zusammenhängendes Verkehrsnetz, das den Menschen in der ganzen Region zugutekommt und die Mobilität einfacher, zuverlässiger und nachhaltiger macht.

Wie wird der Interkommunale Mobilitätsplan erarbeitet?

Der Interkommunale Mobilitätsplan soll den teilnehmenden Kommunen einen strategischen Rahmen bei der gemeinsamen Gestaltung der zukünftigen Mobilität in der Region geben.

Im kontinuierlichen Planungsprozess wird auf verschiedenen Ebenen gearbeitet. Hierzu gehören der politische Lenkungskreis, der Arbeitskreis mit Interessensvertretungen der Bevölkerung sowie das Kernteam als operativer Part des Projektes. Zudem werden Planungsbüros und die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess mit einbezogen.

Wie wird sichergestellt, dass alle Mobilitätsbedürfnisse und Mobilitätsformen in der Erstellung berücksichtigt werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren, mitzureden und mitzumachen. So können alle Menschen, die in und um Beselich, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden und Limburg unterwegs sind, ihre Erfahrungen und Wünsche zur Mobilität einbringen. Diese Ideen helfen dabei, das Zielbild und die Maßnahmen für den Interkommunalen Mobilitätsplan zu gestalten.

Außerdem nutzen wir bereits vorhandene Informationen und Ergebnisse aus anderen Planungen. Dazu gehören zum Beispiel der Masterplan Mobilität der Stadt Limburg, der Klimaschutzbericht und das Radverkehrskonzept des Landkreises Limburg-Weilburg.

Warum sollte ich mich in den Erarbeitungsprozess einbringen?

Deine Erfahrungen sind wichtig. Du kennst die Mobilität und die Verkehrswege aus dem Alltag. Dieses Wissen hilft bei der Erstellung des Interkommunalen Mobilitätsplans. Du kannst Deine Wünsche und Ideen für die Mobilität einbringen. So kannst Du mitgestalten, wie sich der Verkehr in Zukunft entwickeln soll.

Wenn Du an den verschiedenen Beteiligungsangeboten teilnimmst, hilfst Du dabei, gute, nachhaltige und bedarfsorientierte Lösungen zu finden. Davon profitieren die Menschen heute und auch zukünftige Generationen.

Wie geht es nach Erstellung des Interkommunalen Mobilitätsplans weiter?

Unser Ziel ist es, das Projekt nach dem aktuellen zweijährigen Förderzeitraum ohne Unterbrechung fortzusetzen. Dafür soll es ein weiteres Förderprojekt (Anschlussvorhaben) mit weiterer finanzieller Unterstützung geben. So können die geplanten Maßnahmen umgesetzt und die angestrebten Erfolge gesichert werden.

Was passiert mit meiner Meinung?

Nach den Beteiligungsphasen werden alle Beiträge und Rückmeldungen gesammelt, ausgewertet und kategorisiert. Nicht alle Vorschläge können umgesetzt werden. Manchmal gibt es Regeln, Gesetze oder andere Vorgaben, die den Handlungsspielraum einschränken.

Ich habe mich beteiligt, aber meine Meinung wurde nicht berücksichtigt. Woran liegt das?

Die Entwicklung unserer Region ist nicht einfach. Viele Menschen haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Deshalb müssen bei Entscheidungen viele Interessen berücksichtigt werden. Auch die Umwelt, das verfügbare Geld und gesetzliche Vorgaben spielen eine wichtige Rolle.

Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung prüfen alle eingereichten Vorschläge sorgfältig. Sie versuchen, möglichst viele Anregungen zu berücksichtigen. Trotzdem können nicht alle Wünsche umgesetzt werden. Manchmal sprechen wichtige Gründe dagegen. Nach jeder Beteiligung informieren wir darüber, wie die Entscheidung zustande gekommen ist. So kannst Du nachvollziehen, welche Gründe auf die Entscheidungsfindung Einfluss genommen haben.

Kann ich mich nur im Internet beteiligen?

Für ausgewählte Beteiligungen werden wir zusätzlich die Möglichkeit anbieten, vor Ort mit uns in Kontakt zu treten.

Die Fragebögen der Online-Beteiligung liegen in Papierform in den Rathäusern Limburg, Beselich, Brechen, Hadamar, Hünfelden und Elz aus. Zudem kannst Du dich während der Öffnungszeiten in der Mobilitätszentrale in Limburg informieren und auch dort die Papierfragebögen erhalten.

 

Wer kann mitmachen?

Alle Menschen, die in und um Limburg, Beselich, Brechen, Hadamar, Hünfelden und Elz unterwegs sind, können ihre Erfahrungen und Wünsche zur Mobilität einbringen.

 

© Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen